Letzten Dienstag hat sich mein Leben total aus dem Blauen heraus ploetzlich geaendert. Ich habe angefangen zu arbeiten! Nicht wie zuvor ein wenig fuer Linda & Lowry, sondern in einem kleinen Cafe ca. 10 Minuten zu Fuss von ihnen. Mir ist der Job wirklich aus heiterem Himmel angeboten worden und da es fuer mich voraussichltich erst anfangs Mai wieder weitergeht ist das die ideale Zwischenbeschaeftigung.
Also, alles hat damit angefangen, dass ich von Terry den Laptop ausleihen durfte. Sie fand dass das mehr Sinn machen wuerde, da sie ihn eh kaum braucht und ich so nicht auf L&L angewiesen bin, wenn ich etwas im Internet machen will. Toll! Bei Linda und Lowry stellte sich jedoch heraus, dass das Passwort zu ihrem Wireless nicht funktionierte... Da stand ich nun, mit Laptop, und war nicht wirklich weiter. Also beschloss ich, mich auf die Suche nach einem Ort mit gratis Wi-Fi zu machen. Linda empfahl mir das “New Earth Artist Cafe”. Ich machte es mir dann dort am Morgen mit Kaffee und Laptop gemuetlich und tippte&surfte vor mich hin. Nach einem Weilchen fragte mich die Managerin, ob ich nicht schnell auf das Cafe aufpassen wuerde (ich war die einzige Kundin), da sie unbedingt auf die Bank Geld wechslen gehen muesse. Hilfsbereit wie ich bin, sagte ich gerne zu und wurde von ihr – Lillie – kurz eingefuehrt (Kaffe machen & Kasse oeffnen). Als Lillie wieder zurueck war, machte sie einen etwas hilflosen Eindruck und so offerierte ich, dass, wenn sie wiedereinmal Hilfe brauchen sollte, sie mir Bescheid sagen koenne. Es kam dann so heraus, dass ich gleich den ganzen Tag im Cafe blieb und sozusagen meine neue Stellung anfing. Irgendwann im Verlaufe des Tages – sicher jedoch um 22.00 Uhr als das Cafe schloss – galt ich als fest angestellt :)
Das war schon toll – ich suchte Wi-Fi und fand einen Job. Sachen gibts :)
Nun habe ich bereits 4 Tage arbeiten hinter mir. Jeden Tag war ich von ca. 8.00 Uhr (jaaa, das IST seeeehr frueh!) bis 18.00 im Cafe und stand hinter den Tresen. Es ist toll! Ich habe unterdessen schon viele Stammkunden kennengelernt, bin immer wieder in interessante Gespraeche reingerutscht und habe habe durch Lillie den Ruf der “Retterin in der Not” bekommen. Ausserdem hat zufaelligerweise am selben Tag auch noch gleich eine andere junge Frau, Helena, angefangen. Sie ist aus Toronto und auch wie ich noch bis Ende April hier. Sie arbeitet am Abend und wir verstanden uns von Anfang an praechtig. Das Nette ist, dass sie mit mir Franzoesisch spricht. Das tut mir und meinem armseligen Franz nur gut! Es ist ja schon ein wenig beschaemend, wie viel mir vom Franz verloren ging... Aber naja, ich kann nicht erwarten, ein Jahr in die USA zu gehen und danach mit einem fliessenden Franzoesisch zurueckzukommen :)
Das waere also das Neueste vom Neusten.
Ich hoffe euch gehts allen gut und ihr habt nach dem Osterschnee doch auch mal noch den Fruehling kommen sehen... Auf alle Faelle schicke ich euch in Gedanken viele kalifornische Sonnenstrahlen ;)
Much love,
Johanna
PS: Wer das Datum des letzten Blogs beachtet hat, dem ist natuerlich aufgefallen, dass da einiges ein wenig uebertrieben wurde... Es stimmt zwar voll und ganz, dass ich in Basel Englisch und Gender Studies studieren werde und auch das Konzert fand statt. Dass es mich jedoch nach Berkeley ziehen sollte, ist natuerlich voelliger Quatsch! Ich komme nach Hause, am 16. Juli, und bleibe (vorerst) auch dort. Und – so sehr es mir hier gefaellt – ich freue mich unheimlich darauf, euch alle wieder zu sehen!
In diesem Sinne: April, April! ;D
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3 Kommentare:
uh hänni! so e bösi verarschig! mir hei üs scho aui sorge gmacht du chömsch de gar nüm hei u si huere enttüscht gsi! läck i fröie mi abartig dases nume e witz isch gsi! aber das schreit nach rache. prepare yourself!
love you
Du besch doch die Geilscht! Luv ya, my darling sis!
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